Manchmal muss man einen Schritt zurücktreten, um zu erkennen, was einen wirklich antreibt. Ich möchte heute ganz offen darüber sprechen, warum ich wieder zurück ins IT-Consulting gegangen bin. Es ist eine Entscheidung, die sowohl meine persönlichen Erfahrungen widerspiegelt als auch eine ehrliche Einordnung einer Branche ist, die oft missverstanden wird.
Im zweiten Teil erfahrt Ihr dann warum ich mich bewusst für Masoona Consulting entschieden habe.
Die Suche nach der echten Herausforderung
Man muss ehrlich sein: Es gibt wahrscheinlich entspanntere Arbeitsumfelder, in denen man „einfacher“ sein Geld verdienen kann. Wer Beständigkeit und ein gleichbleibendes Arbeitsumfeld sucht, der ist im Consulting falsch.
Aber wer im Consulting arbeitet, will meistens mehr: Man will Leistung bringen, echte Herausforderungen meistern und sich ständig weiterentwickeln. Ich habe gemerkt, dass mir genau dieser „Drive“ gefehlt hat. Im Consulting wird man direkt an seinen Leistungen, seinem Wissen und dem Mehrwert gemessen, den man liefert. Das kann Druck erzeugen, ja – aber es ist auch unglaublich befriedigend, wenn man sieht, welchen direkten Einfluss die eigene Arbeit hat.
Ein Boot-Camp für die Karriere
Was mich am Consulting immer wieder fasziniert, ist die enorme Lernkurve. In kürzester Zeit gewinnt man Einblicke in Prozesse und Branchen, für die man anderswo Jahrzehnte bräuchte. Bei mir reicht das Spektrum von der Pharmaindustrie und Medizintechnik über Logistik bis hin zu Sportartikeln und der öffentlichen Hand.
Man lernt nicht nur Technologien kennen, sondern versteht, wie Unternehmen im Kern funktionieren – vom Vertrieb bis zur Produktion. Diese Breite an Erfahrungen ist ein Turbo für die persönliche Weiterentwicklung und baut einen Marktwert auf, der einem später alle Türen öffnet.
Und um auch hier ehrlich zu sein: Die Consulting Branche bietet gegenüber anderen Unternehmen den garantierten Vorteil, dass die Aussage „wir wollen dich fördern und weiterbilden“ keine leeres Versprechen ist sondern Kerninteresse des Unternehmens. Allein aus Umsatzgründen…
Die ungeschönte Wahrheit
Um authentisch zu bleiben, muss man auch über weitere Schattenseiten ansprechen, die es gibt, aber die jeder für sich bewerten und einordnen muss:
- Leistungsdruck: Man verkauft täglich seine Expertise und wird ständig bewertet. Das erfordert eine hohe Resilienz.
- Flexibilität: Aufgaben und Technologien ändern sich rasant, worauf man sich immer wieder neu einstellen muss.
- Reisetätigkeit: Gerade zu als Neueinsteiger gehört es oft dazu, mehrere Tage die Woche beim Kunden vor Ort zu sein.
- Berater – kein Entscheider: Man kann eine Lösung definieren und empfehlen, aber am Ende ist immer der Kunde der Entscheider. Das kann frustrierend sein.
Wie in meinem anderen Blogbeitrag ausführlich beschrieben, sind diese Punkte eine Frage der Perspektive – im Kern steht eine andere Frage.
Warum ich trotzdem „Ja“ sage
Trotz dieser Anforderungen überwiegen für mich die positiven Aspekte. Man trifft im Consulting auf ein Umfeld von „Machern“ – Menschen, die Lust haben anzupacken und gemeinsam etwas zu erreichen. Man ist dort, weil man sich bewusst dafür entschieden hat.
Die Belohnung dafür sind nicht nur eine leistungsgerechte Bezahlung und exzellente Aufstiegsmöglichkeiten, sondern vor allem die Freiheit, sich den eigenen Weg durch die gesammelten Erfahrungen selbst zu bauen.
Fazit von Teil 1:
Die Rückkehr ins Consulting war für mich eine Entscheidung für das Wachstum und gegen den Stillstand. Doch Consulting ist nicht gleich Consulting. Im zweiten Teil erfahrt ihr, warum meine Wahl ganz gezielt auf Masoona Consulting gefallen ist und warum das Team und die Vision dort für mich den entscheidenden Unterschied machen.